Bei Kosten und Zeitaufwand kenne ich nichts Besseres
Bei Zewotherm fliegt der Außendienst die Dächer selbst, Thorsten Hill plant daraus die Photovoltaik für die ganze Unternehmensgruppe. Früher hat er dafür Ziegel auf Handyfotos gezählt. Heute geht das Modell direkt in PV*SOL.
Quelle: Zewotherm OEM GmbH, zewotherm.com
„Ein Dach in PV*SOL nachzubauen hat mich früher je nach Gebäude eine bis anderthalb Stunden gekostet. Heute bin ich rund 80 Prozent schneller.“
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Planung für eine ganze Unternehmensgruppe
Thorsten Hill plant die Photovoltaikanlagen für die ganze Zewotherm-Gruppe. Die Objekte sind überwiegend Einfamilienhäuser. Beim Kunden vor Ort ist er dafür nicht: dort steht der Außendienst, der das Dach mit der Drohne aufnimmt und die Aufnahmen selbst in die Airclip Cloud lädt. Sobald das Modell fertig ist, übernimmt Hill.
Er ist außerdem Projektleiter für das Drohnenthema im Haus. Rund zehn Drohnen hat Zewotherm bei Airclip gekauft, Mini 3 Pro und eine Mini 4 Pro. Wer neu im PV-Außendienst anfängt, bekommt eine davon ausgehändigt und ein paar Flugstunden auf dem Firmengelände. Dort wird die Hyperlapse-Aufnahme geübt, der Kreisflug ums Haus, und gezeigt, wie der Upload in die Cloud läuft.
Ziegel zählen auf dem Handyfoto
Vor der Drohne bekam Hill Handyfotos vom Dach, und darauf war längst nicht immer die ganze Dachfläche zu sehen. Dazu das sichtbare Ziegelmaß.
„Ich habe die Ziegel gezählt und daraus die Dachfläche und alle Störflächen berechnet.“
Das ging nur, solange Ziegel auf dem Dach lagen. Bei Trapezblech, Schiefer oder Biberschwanz blieben die Maße des Kunden, alte Baupläne oder die Messung auf der Satellitenkarte, und die ist ungenau. Ein Fehler im Aufmaß fällt dann erst bei der Montage auf. Für Hill war irgendwann klar, dass es so nicht weitergeht.
Die erste Aufnahme kam von einem Subunternehmer
Hill fliegt privat selbst Drohne und hat sich zuerst im Internet umgesehen. Was er dort fand, passte nicht zu dem, was er suchte. Den Anstoß gab dann ein Subunternehmer, für den er ebenfalls Anlagen plant und der Airclip schon nutzte. Der schickte ihm seine erste Hyperlapse-Aufnahme mit der Frage, ob er damit etwas anfangen kann.
Hill las sich auf der Website ein, probierte es selbst aus und rief danach bei Airclip an, um es für Zewotherm zu bestellen.
Vom Modell in PV*SOL und K2
Heute läuft es so: Das fertige Modell geht in PV*SOL, dort entsteht die Planung. In K2 legt Hill die Unterkonstruktion aus, danach schreibt er das Angebot. Mit der beschleunigten Berechnung ist das Modell nach seiner Aussage innerhalb von zwei bis fünf Minuten fertig.
Den größten Unterschied sieht er beim Nachbau des Dachs in PV*SOL. Der hat ihn vorher je nach Gebäude eine Stunde bis anderthalb gekostet, und nicht jedes Dach ließ sich überhaupt sauber nachbauen. Bei einem verschränkten Walmdach oder einer anderen komplexen Dachform wird es selbst für Geübte kompliziert.
Heute ist er dabei rund 80 Prozent schneller.
„Bei Kosten und Zeitaufwand kenne ich nichts Besseres.“
Was er einem Kollegen sagen würde
Gefragt, was er einem Kollegen aus der Branche über Airclip erzählen würde, spricht Hill nicht über die Software, sondern über die Leute dahinter.
„Ob Technik, Vertrieb oder Buchhaltung: Es ist immer jemand erreichbar, man bekommt sofort eine Antwort, und alle sind sehr freundlich.“