Mit Airclip können wir über 600 Anlagen im Jahr abarbeiten, ohne Chaos zu produzieren.
Bauplanung Kleinert kam über die Statik zur Photovoltaik. Heute plant das Büro Anlagen auf Wohnungsbeständen, wartet sie und hat drei eigene Apps dafür geschrieben. Die Drohne war dabei keine Verbesserung, sondern die Voraussetzung.
Quelle: Bauplanung Kleinert GmbH, pvplanung.com
„Das mit dem Mitglieder-Einladen ist richtig gut. So können auch unsere Auftraggeber direkt mit dem 3D-Modell arbeiten.“
Geschäftsführer | Bauplanung Kleinert GmbH | Planungsbüro für Bauanträge, Statik und Photovoltaik | Drohnen: DJI Mavic 3E
Vom Bauantrag zur Photovoltaik
Der Schwerpunkt des Büros liegt auf Bauanträgen, bundesweit, meistens für Hausbaufirmen. 2022 suchte ein Montagebetrieb, der Photovoltaik auf Wohnungsbestände baut, einen Statiker. Für ein Planungsbüro mit eigener Statik war das eine naheliegende Erweiterung.
Aus dem Statikauftrag wurde nach und nach die ganze Kette: die Aufnahme der Gebäude, die Planung der Anlagen und inzwischen deren Wartung. Jede Stufe hat das Büro dafür aufgebaut. Der erste Mitarbeiter saß zwei Tage nach der Zusage in der PV*SOL-Schulung, heute planen drei Leute im Büro; für die Wartung kamen Elektrofachkräfte, Messgeräte und eine eigene Software dazu.
Die Ausrüstung ist mitgewachsen. Die erste Drohne, eine DJI Mini 4 Pro, war für die Objektgröße zu klein: Beim ersten Einsatz, einem 300 Meter langen Plattenbau in Dresden, waren fünf Akkuwechsel nötig. Seitdem fliegt eine Mavic 3E.
Wie ein Belegungsplan ohne Drohne entsteht
Kleinert hat sich zeigen lassen, wie andere zu ihren Maßen kommen. Auf dem Flachdach wird ein Pappschild in Modulgröße ausgelegt, abgeschritten, wieder umgelegt, stundenlang. Beim Satteldach entsteht ein möglichst gerades Foto, und dann werden die Dachziegel gezählt, weil ihre Breite bekannt ist.
Auch der erste Drohnendienstleister, den er sah, arbeitete noch mit einem Maßstab im Bild: Er legte einen zwei Meter langen Stab auf den Boden und rechnete das Foto später darauf um. Das war Kleinert zu aufwendig. Über eine Google-Suche ist er dann bei der Airclip Cloud gelandet.
Eine Arbeitswoche
Zwei Kollegen sind von Montag bis Donnerstag unterwegs. Die Flüge liegen vorbereitet in DJI FlightHub, auch für die systematische Befliegung ganzer Wohngebiete. Kleinert selbst geht kaum noch raus.
Am Donnerstagabend kommen Drohne und Messtechnik zurück ins Büro. Freitags werden die Karten leergezogen: Alles, was Aufmaß ist, geht sofort in die Airclip Cloud, damit die Modelle bereitliegen, wenn am Montag die Planung in PV*SOL beginnt. Die Wärmebilder aus der Wartung laufen parallel in die eigene Auswertung.
Was der Auftraggeber davon hat
Über die Nutzerverwaltung sitzen inzwischen auch zwei, drei Leute beim Auftraggeber mit im Projekt. Sie schauen sich die Gebäude selbst an und messen nach, was sie für den Gerüstturm brauchen.
„Das mit dem Mitglieder-Einladen ist richtig gut. So können auch unsere Auftraggeber direkt mit dem 3D-Modell arbeiten.“
Drohnenkompetenz im Rücken
Was Kleinert an der Zusammenarbeit schätzt, geht über die Software hinaus. Er hat bei Airclip feste Ansprechpartner, Marc Hüfken und Ricardo Kroll, die bei Fragen zum Drohnenbetrieb erreichbar sind und bei der Optimierung seiner Abläufe mitdenken.
Hinter der Cloud steht zugleich Airclip als Drohnenhändler, nach eigenen Angaben der größte in Deutschland im Solarbereich. Die Software und das Wissen über Drohnen und Betriebsabläufe aus einer Hand zu bekommen, ist für ihn der große Unterschied.